Was kommt nach dem Einsatz? Veteranen als Teil der deutschen Gesellschaft

Seit dem deutschen militärischen Engagement in Afghanistan ist die Öffentlichkeit mit dem Thema der Einsatrückkehrer konfrontiert. Aufgrund seiner Vergangenheit fällt es Deutschland bis heute schwer, seinen Umgang mit Veteranen zu bestimmen. Eine offizielle Definition, wer zu dieser Gruppe gehört, existierte lange Zeit nicht. Gleichzeitig widmen sich Literatur, Film und Presse seit Jahren mit zunehmenden Interesse den Erfahrungen und Einsatzbedingungen der deutschen Truppen im Ausland. Auch die Heimkehrer selbst verarbeiten ihre Erlebnisse auf höchst unterschiedliche Weise. Von posttraumatischen Belastungsstörungen, die den Alltag der Soldaten einschränken, bis zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein durch die bestandenen Kampfhandlungen reicht die Spannweite der Folgen des Einsatzes. Wie kann und soll die Gesellschaft darauf reagieren und welchen Platz ihren Veteranen in der öffentlichen Wahrnehmung einräumen? Jenseits der Begriffe "Opfer" und  "Helden" gilt es, diese Menschen und ihre Erlebnisse zu verstehen und mit ihnen zu diskutieren. Es disktutieren General Ruprecht Horst von Butler und die Militärpfarrerin Barbara Reichert.

Donnerstag, 23. Januar 2020 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
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Birgit Konrad
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