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Im Livestream am 21. Januar: Thüringen 1919. Zwischen Revolution und Landesgründung

Geisa/Rasdorf. Mit einer Podiumsdiskussion startet die Point Alpha Stiftung am 21. Januar um 18.30 Uhr ihr Programm für das erste Halbjahr 2021. Das Thema lautet „Thüringen 1919. Zwischen Revolution und Landesgründung“. Der Auftakt erfolgt wegen der Corona-Einschränkungen allerdings im Internet. Die Veranstaltung wird per Livestream auf dem Point-Alpha-YouTube-Kanal übertragen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich unter dem Kanallink dazu zu klicken und auch aktiv zu beteiligen. Die ursprünglich mit der Veranstaltung verbundene Ausstellungseröffnung muss auf Grund der aktuellen Situation entfallen.

Die Landesgründung von Thüringen vor über 100 Jahren wird von PD Dr. Stefan Gerber von der Uni Jena sowie vom Autor und Ausstellungs-Kurator Christian Faludi in den Blick genommen. Partner der Veranstaltung ist die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Moderiert wird das Gespräch vom wissenschaftlichen Mitarbeiter der Point Alpha Stiftung Arndt Macheledt.

Thüringen stand um das Jahr 1919 wie kaum eine andere Region im Deutschen Reich für den radikalen Umbruch nach dem Ersten Weltkrieg: Im November 1918 kam es hier aufgrund der Vielzahl von Kleinstaaten zu zahlreichen revolutionären Ereignissen. Im Jahr darauf wurde Weimar Tagungsort der Deutschen Nationalversammlung und damit die Wiege der ersten deutschen Demokratie. Am 1. Mai 1920 schlossen sich sieben ehemalige Kleinstaaten zum Freistaat Thüringen zusammen. Die „kleinthüringische Lösung“ war die einzige territoriale Neugründung der Weimarer Republik.

Gibt es 100 Jahre nach der Gründung ein spezifisches Landesbewusstsein in Thüringen? Zu diesen und anderen Fragen diskutieren die beiden Referenten aus Wissenschaft und Politik anlässlich der Ausstellungseröffnung im Livestream unter:

https://www.youtube.com/channel/UCNgH2KMnIOk3VZ9ZKVFRTxA