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Beirat der Point Alpha Stiftung tagte am 16.04.2019 mit neuen Mitgliedern

Geisa. Sachlich, wertvoll und konstruktiv, so kennzeichnete der stellvertretende Vorsitzende des Beirats, früher auch Programmbeirat genannt, Franz-Josef Schlichting, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen, die jüngste Sitzung dieses Beratungsgremiums der Point Alpha Stiftung im Haus auf der Grenze in Geisa. Zu Beginn der Sitzung stellten sich zunächst anwesende neue Mitglieder vor. Dies waren die beiden Schulamtsleiter Wolfram Abbé und Michael Kaufmann aus Thüringen, die Vorstände Werner Eichler und Manfred Gerhard von den VR-Banken aus Hünfeld und Fulda sowie Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement. Weiterhin sind Frau Dr. Nancy Aris, stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und der neue Thüringische Landesbeauftragte Dr. Peter Wurschi ebenfalls neu als Mitglieder im Gremium vertreten. Seitens der Vorstände wurde zunächst über die aktuelle Entwicklung der Stiftung und der Akademie berichtet, hierzu gab es wertvolle Anregungen und Hinweise. Diese bezogen sich unter anderem auf gezielte Maßnahmen, um dem auch für die Gedenkstätte Point Alpha seit etwa 3 Jahren festzustellenden Besucherrückgang entgegenzuwirken. In Thüringen gab es im vergangenen Jahr, von zwei Ausnahmen abgesehen, eine Reduzierung von „ca. 3 auf 2,5 Millionen Menschen, die eine Gedenkstätte oder ein Museum aufgesucht hatten“. Vom Beirat wurde die Erarbeitung eines Marketingkonzepts vorgeschlagen. Dies will der Vorstand nun im kommenden Jahr in Verbindung mit wesentlichen Verbesserungen des Ausstellungsbereichs im ehemaligen US-Camp auf den Weg bringen. Die Vorstände Jost und Dr. Fennel berichteten von verschiedenen Sofortmaßnahmen im Bereich Marketing. Unter anderem wurde mit dem Förderverein Alte Kirche in Sargenzell gezielt eine Werbekampagne bei über 1000 Busunternehmungen, Vereinen und Reiseveranstaltern auf den Weg gebracht. Diese zielt auf Tagesfahrten mit einem Kombi-Angebot Früchteteppich und barrierefreie Führung auf Point Alpha ab. Auch bestehende Kooperationsvereinbarungen mit Schulen sollen wieder aktiviert werden. Hierzu gab es wertvolle Anregungen und Angebote der anwesenden Schulamtsleiter. Besonders die erhebliche Ungleichheit zwischen Schülergruppen aus Thüringen (ca. 14%) und Hessen (ca. 86%) stellt insofern eine große Herausforderung dar. Finanzielle Unterstützung hierfür wurde ergänzend zu den Förderungen der Landeszentralen für politische Bildung und den Kultusministerien spontan von anwesenden Bankenvertretern zugesagt. Aus dem Kreis der Beiratsmitglieder gab es eine Vielzahl von weiteren Vorschlägen zu verschiedenen Aktivitäten der Stiftung, wie zu attraktiven Referenden zum Tag der Deutschen Einheit und für die Geisaer Schlossgespräche und zur Gewinnung neuer Zielgruppen. Begrüßt wurde die vom Vorstand bereits auf den Weg gebrachte neue Homepage, die Anfang des kommenden Jahres fertiggestellt sein soll, mit der frühzeitig in professioneller Weise neue Angebote beworben werden sollen. Wie Schlichting abschließend hervorhob, sei man sich in der Zielsetzung einig, das Alleinstellungsmerkmal von Point Alpha noch mehr herauszustellen und das Profil zu schärfen.