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Pressemitteilung des Stiftungsrates bezüglich der aktuellen Anschuldigungen gegen die Point Alpha Stiftung

veröffentlicht am 17.07.2018
 
Die Vorwürfe des ehemaligen Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, die Stiftung habe sich regional und parteilich verengt, weisen gerade die Stiftungsratsmitglieder aus der Region entschieden zurück. Der Stiftungsrat bildet seit der Gründung der Stiftung 2008 unter anderem die ursprünglichen Stifter ab. Hierzu zählen neben dem Bund und den beiden Ländern Thüringen und Hessen der Wartburgkreis und der Landkreis Fulda sowie die Stadt Geisa und die Gemeinde Rasdorf. Diese aus der Historie gewachsene lokale Verankerung der Stiftung schließt die internationale  Ausrichtung und Arbeit keinesfalls aus. Beide Aspekte sind gleichermaßen für eine gelingende Arbeit der Stiftung entscheidend. Das ehrenamtliche Engagement der Vertreter aus der Region pauschal als „provinzielle“ Ausrichtung herabzusetzen, ignoriert die seit der Gründung angelegten Strukturen der Stiftung.
 
Am 26. August  ist ein seit längerem vereinbartes Treffen zwischen dem Stiftungsrat und dem wissenschaftlichen Beirat geplant. Umso mehr bedauert der Vorsitzende der Stiftung den vorzeitig erfolgten Rücktritt von Prof. Leonhard und vier weiteren Mitgliedern des Beirates, der einen Austausch mit diesen Mitgliedern nun verhindert. Die reguläre Amtszeit von Prof. Leonhard hätte im Frühjahr 2019 geendet.
 
Der Vorsitzende des Stiftungsrates betont, dass das vereinbarte Treffen mit dem Beirat selbstverständlich stattfinden werde und er sich auf einen konstruktiven und offenen Dialog freue. Laut Satzung besteht der wissenschaftliche Beirat aus sechs bis zwölf Mitgliedern. Er wählt unabhängig vom Stiftungsrat einen Vorsitzenden und beruft grundsätzlich selbständig neue Mitglieder in das Gremium.
 
Daneben bedauert der Stiftungsrat den Rückzug von Frau Dr. Ellen Ueberschär aus dem Programmbeirat der Point Alpha Stiftung. Der Stiftungsratsvorsitzende stellt klar, dass entgegen dem offenbar aus Medienberichten entstandenen Eindruck, die Stiftung gerade keine andere inhaltliche Ausrichtung anstrebe. „Auch in Zukunft sind die in der Satzung festgeschriebenen Stiftungsziele maßgebliche Richtschnur für die Arbeit aller Gremien der Stiftung“, so Dr. Heiko Wingenfeld. Für die Zukunft wünscht sich der Stiftungsrat eine intensive und regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Programmbeirat. Dieser hatte zuletzt vor eineinhalb Jahren im November 2016 getagt. Die Einberufung der Beiratssitzungen liegt nicht in der Verantwortlichkeit des Stiftungsrates.