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Öffnet Point Alpha am 9. Mai? Vorstand ist vorsichtig optimistisch

veröffentlicht am 21.04.2020

Rasdorf/Geisa.  Es sollte eigentlich ein ganz besonderer Tag im 30. Jahr der deutsch-deutschen Wiedervereinigung werden: 30 Jahre nachdem US-Amerikanische Soldaten das letzte Mal entlang der Grenze am Hummelsberg patrouillierten, wollte die Point Alpha Stiftung mit einem Festakt inklusive dem Fahnenzeremoniell „Retreat Ceremony“ sowie dem internationalen Schülerprojekt am Freitag, 24. April, an den Dienst der Soldaten am Beobachtungsposten Point Alpha erinnern. Die Gedenkstätte möchte nun noch einmal darauf hinweisen, dass auch diese Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfällt. Dabei hatten zahlreiche Ehrengäste, darunter Helen Patton-Plusczyk, die Enkelin des berühmten Weltkriegs-General George Smith Patton jr. III, die Kadetten der High School des U.S. Department of Defense Education Activity (DODEA) in Wiesbaden unter der Leitung von Sergeant Major Allen Ashton, die Vertreter der US-Konsulate Frankfurt und Leipzig mit Generalkonsulin Patricia Lacina und Generalkonsul Timothy Eydelnant an der Spitze, hochrangige US-Offiziere wie Brigadegeneralin Ellen Clark von der US Army Europe, Vertreter der Bundeswehr-Kommandos Hessen und Thüringen sowie Politiker aus der Region ihr Kommen zugesagt. Die Stationierung des 11. ACR Black-Horse-Regiments war am 31. März 1990 nach über vier Jahrzenten Präsenz am Eisernen Vorhang beendet worden. 

Wer sich dennoch für den deutsch-amerikanischen Alltag im 'Fulda Gap' im Schatten des Kalten Krieges" interessiert, kann hoffentlich bald wieder die Ausstellung  „Everyday Life“ im US-Camp besuchen. Mittels einer modernen, multimedialen Ausstellung wird hier das Zusammenleben der Menschen in der Bundesrepublik mit den amerikanischen Soldaten im Kontext des Kalten Krieges dargestellt. „Voraussichtlich werden die Türen im Haus auf der Grenze und im US-Camp wieder am Samstag, 9. Mai für die Besucher geöffnet“, schaut der Vorstand mit Berthold Jost und Dr. Eberhard Fennel vorsichtig optimistisch nach vorne. Sobald die letzten Modalitäten dazu geklärt sind, wird die Öffentlichkeit dann natürlich rechtzeitig über die Medien informiert. Bis dahin werden wir ein entsprechendes Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt haben.“

 

Zum Bild: Last Border Patrol mit der eindrucksvollen Fahnenzeremonie auf Point Alpha muss in diesem Jahr leider ausfallen.    Foto: Point Alpha

 

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