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Neue Mitglieder im Beirat der Point Alpha Stiftung

veröffentlicht am 13.12.2018

Großer Sachverstand aus vielen Bereichen

GEISA/FULDA – Ein breites Themenspektrum verkörpern die neuen Mitglieder des Beirates der Point Alpha Stiftung, die künftig das Gremium verstärken sollen. Das teilten die ehrenamtlichen Vorstände Berthold Jost und Dr. Eberhard Fennel nach der  jüngsten Sitzung des Stiftungsrates in Fulda mit und erklärten: „Wir sind sehr froh über das große Interesse an dieser wichtigen Arbeit.“ Da in 2019 einige Mitglieder turnusmäßig ausscheiden, wurde der Beirat bereits in der vergangenen Sitzung des Stiftungsrates ergänzt.

Sein Augenmerk legte der Vorstand zunächst auf intensivere Kontakte zu den Schulen in Hessen und Thüringen. Hierfür konnten die Leiter der Staatlichen Schulämter, Michael Kaufmann für Südthüringen und Wolfram Abbé für Westthüringen sowie Rita Schmidt-Schales, Leitende Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamtes Fulda, gewonnen werden. Neben Sparkassen haben bereits in der Vergangenheit auch  Genossenschaftsbanken die Arbeit der Stiftung gefördert. Sie sind nun durch Werner Eichler, Vorstandsvorsitzender der Bank Nord-Rhön eG, und Manfred Gerhard, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Fulda eG, im Beirat vertreten. Als Berater ergänzend wirken Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH, Dr. Peter Wurschi, Landesbeauftragter des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Christian Dietrich nachfolgt, Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, sowie Dr. Nancy Aris, stellvertretende sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit.

Zur Sprache kamen in der Sitzung des Stiftungsrates auch Anregungen aus der jüngsten Beiratssitzung. Es sei wichtig, mehr Schüler, insbesondere aus Thüringen, für Point Alpha zu interessieren und generell die Besucherzahlen der Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte zu steigern. Ein denkbarer Weg sei die Erweiterung der Bildungsangebote für jüngere Schülerinnen und Schüler durch fächerübergreifende Lerngruppen, die einen leichteren Zugang  zu politischen Themen ermöglichen. Dabei sollen die Ausstellung „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ im Obergeschoss der Gedenkstätte und die zahlreichen Exponate im Außenbereich stärker beim entdeckenden Lernen eingebunden werden.
Der Beiratsvorsitzende Franz-Josef Schlichting hatte die Sinnhaftigkeit der Umweltbildung – verbunden mit einer zwingenden Einbettung in den historischen Kontext – hervorgehoben und auf die guten Erfahrungen mit der Arbeit eines Umweltpädagogen im Grenzlandmuseum Eichsfeld verwiesen. Sein Kollege, Dr. Alexander Jehn, regte strategische Netzwerkerweiterungen in anderen Bereichen durch verstärkte Kontaktpflege zu nahestehenden Organisationen und Verbänden an und wies auf die Notwendigkeit eines verstärkten Marketings hin. Einvernehmen herrscht im Beirat darüber, dass Point Alpha zunehmend auch als touristische Destination wahrgenommen werden müsse. Dabei könnten neben den klassischen Angeboten im ehemaligen US-Beobachtungsstützpunkt und im Haus auf der Grenze der „Weg der Hoffnung“ oder das „Grüne Band“ eine wichtige Rolle spielen.
Der Beirat wolle sich künftig mindestens zweimal jährlich treffen, um die Arbeit von  Stiftungsrat und Vorstand zu unterstützen. Für den Vorstand ist das eine gute Entscheidung: „Der Beirat ist ein äußerst wichtiges Gremium mit viel Sachverstand aus den unterschiedlichsten Bereichen, auf dessen Mittun die Point Alpha Stiftung in Zukunft mehr denn je angewiesen ist“, sagte Dr. Fennel.
Den Dank an alle, die sich in die Arbeit des Beirats einbringen, bekräftigte auch Stiftungsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld.