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Geschichte wird lebendig! Schüler stellen am 20. Februar ihre Facharbeiten zum Thema „Spionage im Kalten Krieg“ und „Zwangsaussiedlungen" anhand von Rollenspielen vor.

veröffentlicht am 21.01.2019

Lernort Point Alpha. Geschichte wird lebendig! Wenn sich Schülerinnen und Schüler aus dem Geisaer Amt, die die 12. Klasse des Gymnasiums Vacha besuchen, in ihrer Abschlussarbeit mit deutscher Geschichte befassen, dann verwundert es nicht, dass sie sich einem besonders dunklen und anderswo weitgehend vergessenem Kapitel der DDR-Geschichte widmen: „Es ist nur zu Ihrem Besten“ . Wenn die Heimat zum Verbot wird. – Die Zwangsaussiedlung aus dem Geisaer Amt. So lautet der Titel der gemeinsam verfassten Schüler-Arbeit, die sich mit den Hintergründen, dem Ablauf und den Erinnerungen der Betroffenen auseinandersetzt. Eine weitere Schülergruppe setzte sich mit  dem spannenden Thema:  Kampf der Geheimdienste. Welche Rolle spielten BND und MfS im Kalten Krieg und wie konträr waren sie wirklich? auseinander. Auch hier arbeiteten die Schüler mit diverser Fachliteratur und führten Interviews mit Experten um ihre Fragen beantworten zu können. Damit solche erstaunlichen Seminararbeiten auch außerhalb der Schule wahrgenommen werden können, bietet die Gedenkstätte Point Alpha am 20. Februar um 18:30 Uhr im Haus auf der Grenze der Öffentlichkeit die Möglichkeit den beiden Präsentationen beizuwohnen. Die Themen werden, trotz aller Brisanz, in kreativen Rollenspielen, wie etwa mittels einer fiktiven Gerichtsverhandlung vorgestellt, die nicht nur sehenswert sind, sondern einen beachtenswerten Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte darstellen. Hierzu lädt die Gedenkstätte Interessierte herzlich ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.