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Gedenken an den ehemaligen Point-Alpha-Direktor Volker Bausch

veröffentlicht am 23.06.2020

Völlig unvermittelt, ohne Vorwarnung und so schwer zu begreifen – vor einem Jahr, am 25. Juni 2019, starb der ehemalige Point-Alpha-Direktor Volker Bausch nach schwerer Krankheit in seinem Wohnort Chemnitz.  Nur 68 Jahre wurde er alt.  Ein Jahr ist sein Tod nun her, die Trauer ist immer noch groß.

Tief betroffen war damals die gesamte Point-Alpha-Familie vom Tod des früheren Direktors. „Bausch hat Point Alpha in besonderer Weise geprägt. Als jahrelanger Direktor der Stiftung und Geschäftsführer der Akademie hat er die Gedenkstätte wesentlich nach vorne gebracht“, würdigt der Vorstand mit Dr. Eberhard Fennel und Berthold Jost die Leistungen von Bausch. Gemeinsam mit dem Point-Alpha-Team, bei dem er höchste Wertschätzung genoss, sei unter seiner Regie der Lern- und Erinnerungsort Point Alpha im Sinne von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde weiterentwickelt worden.

„Mr. Point Alpha“ hat auch im internationalen Bereich enorme Anstrengungen unternommen, um nachhaltige Kontakte auszubauen. Auf allen Ebenen war er ein willkommener Gesprächspartner und Brückenbauer. Volker Bausch setzte sich besonders für die Begegnung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Kulturen ein, war engagierter Streiter für Demokratie und Völkerverständigung. Er war zudem Ehrenmitglied der Black Horse Association, dem Veteranenverband des einst auf Point Alpha stationierten 11. Kavallerie-Regiments. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Regelbetrieb blieb Volker Bausch sehr eng mit Point Alpha verbunden.

Er und seine Verdienste werden stets in guter Erinnerung bleiben.