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Mittel- und Osteuropa 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

Montag, 14. September 2020 - 14:00 bis Dienstag, 15. September 2020 - 16:00
Seminarnummer:
2020I_DD01

Von 1945 bis 1991 beanspruchte die Sowjetuni-on Teile Mittel- und Osteuropas als eigenen Herrschaftsbereich. Entweder wurden Staaten als Satellitenstaaten in eine Teilsouveränität entlassen oder waren bis zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums fester Bestandteil des Vielvölkerreichs. Noch bis in die frühen 1980er Jahre wurden Autonomiebestrebungen regelmäßig durch die Androhung oder den Einsatz sowjetischer Streitkräfte unterdrückt. Ungarn gelang 1989 als erstem Staat ein Ausscheren aus dem östlichen Herrschaftsbereich. Die Friedliche Revolution in der DDR und der damit verbundene Fall des Eisernen Vorhangs leiteten Endgültig den Zerfall des – oft despektierlich einfach Ostblock genannten – Imperiums der Sowjets ein, bis schließlich zum Jahresende 1991 die einstige Weltmacht selbst unterging. Für Vladimir Putin, den heutigen russischen Präsidenten, war dies die „größte Geopolitische Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts. In den meisten Staaten Mittel- und Osteuropas sind mittlerweile lebendige Demokratien entstanden, mit eigenen Dynamiken und Problemen. Im Zuge des Seminars sollen die Teilnehmenden durch wissenschaftliche Vorträge und Gespräche mit Zeitzeugen ein besseres Verständnis über die historischen Vorgänge und die gegenwärtigen Probleme unserer östlichen Nachbarn bekommen.

AnhangGröße
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Kosten
DZ
60.00€
EZ
70.00€
ohne Übernachtung
50.00€