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Öffentliche Regimekritik in der DDR

Mittwoch, 14. August 2019 - 14:00 bis Donnerstag, 15. August 2019 - 15:30
Seminarnummer:
2019II_DD

Der Herbst des Jahres 1989 ist einzigartig in der Deutschen Geschichte: Erstmals gelingt es der Bevölkerung ein diktatorisches Regime zu stürzen. Ohne Gewalt und Blutvergießen müssen die bewaffneten Organe des SED-Staats zuschauen, wie Mauer und Stacheldraht überrannt werden. Auch die sowjetischen Waffenbrüder bleiben, anders als am 17. Juni 1953, in ihren Kasernen. In Moskau haben längst „Glasnost“ und „Perestroika“ Einzug gehalten, während in der DDR weiterhin jede Form von Kritik an den SED-Machthabern unterdrückt oder totgeschwiegen wird.

Die Bandbreite der öffentlichen Regimekritik in der DDR konnte dabei größer nicht sein: Kritische Schriften, Gedichte, Bücher, Musik oder einfach ein individueller und nonkonformer Kleidungsstil reichten oftmals aus, um die ideologische Engstirnigkeit der SED-Machthaber herauszufordern. Mit oftmals gravierendsten Konsequenzen für vermeintlichen „Staatsfeinde“.

Das Seminar bietet für die Teilnehmenden die Möglichkeit mit ehemaligen Akteuren der Friedlichen Revolution und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen und die vielfältigen Formen öffentlicher Regimekritik in der DDR kennen zu lernen.

 

In Kooperation mit:

AnhangGröße
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Kosten
DZ
60.00€
EZ
70.00€
ohne Übernachtung
50.00€