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09.09. 2018 "Tag des offenen Denkmals" Besichtigung des Wiesenfelder Turms

veröffentlicht am 06.09.2018

Am Sonntag, dem 9. September 2018, findet der alljährliche Tag des Offenen Denkmals bundesweit statt. Unter dem diesjährigen Motto „Entdecken, was uns verbindet“ bietet auch die Gedenkstätte Point Alpha interessierten Besuchern Einblicke in die umfangreichen Ausstellungen und das weitläufige Außengelände.

Zusätzlich wird an diesem Sonntag eine Wanderung zum Wiesenfelder Turm angeboten, einer rekonstruierten Führungsstelle der Grenzkompanie Geisa. Seit 1974 diente das Bauwerk als Beobachtungsturm, um den 15 Kilometer langen Abschnitt der innerdeutschen Grenze zwischen Geisa und Rasdorf zu überwachen. Sechs Grenzsoldaten der DDR taten in dem 12 Meter hohen Gebäude ihren Dienst. Der Turm verfügt über drei Stockwerke sowie Keller und Dachplattform. Unweit der später errichteten Führungsstelle ereignete sich 1962 ein schwerer Zwischenfall zwischen DDR-Grenzern und Beamten des Bundesgrenzschutzes, bei dem der DDR-Hauptmann Rudi Arnstadt ums Leben kam.

Dieses Bauwerk, welches stellvertretend für die strikte Überwachung der ehemaligen Grenze und die Teilung Deutschlands steht, ist heute ein markanter Punkt auf Wanderwegen rund um die Gedenkstätte Point Alpha. Darüber hinaus ist das Gebäude Teil des „Grünen Bandes“, einer Lebenslinie für bedrohte Arten, die aus dem ehemaligen „Todesstreifen“ hervorging. Kundige Gästebegleiter informieren die Besucher innerhalb einer Führung über den Ausbau der DDR Grenzanlagen, über ihr Ende und über ihre heutige Funktion als Verbindungslinie.

Die Tour startet 14 Uhr am Haus auf der Grenze, beinhaltet den „Weg der Hoffnung“, das Kunstprojekt von Dr. Ulrich Barnickel direkt am ehemaligen Kolonnenweg der Grenztruppen und eine Besichtigung des Turms. Die Strecke beträgt circa 5km, die Dauer der Tour beläuft sich auf circa 2,5 Stunden. Der Preis beträgt 3,00 Euro für Erwachsene; Kinder unter 16 Jahren frei

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