Zwischen Propaganda und Straflager – Einblicke in das Leben der Menschen in Nordkorea

Abendvortrag mit dem Politikwissenschaftler Dr. Thomas Beck   
Nur wenig ist über das alltägliche Leben in Nordkorea bekannt. Immer wieder gelingt es Menschen jedoch, aus der abgeschotteten Volksrepublik zu fliehen und über das Leid der Menschen dort zu berichten. Für den überwiegenden Teil der Bevölkerung ist der Alltag in der totalitären Diktatur bestimmt durch Hunger, die Allgegenwart des „geliebten Staatsoberhauptes“ und einen rigiden Sicherheitsapparat des Regimes. Besonders drakonisch ist das Lagersystem für vermeintliche Staatsfeinde. Etwa 250.000 Nordkoreaner sollen sich aktuell in einem dieser Internierungslager befinden: streng bewacht, strikt reglementiert und gezwungen zur Zwangsarbeit. Die große Anzahl an Häftlingen kommt u. a. dadurch zustande, dass die Familien von Verurteilten bis zur dritten nachfolgenden Generation in Sippenhaft genommen werden. Eine große Anzahl von Menschen ist in Lagerhaft geboren und hat keine Chance auf ein anderes Leben.
In Kooperation mit der hessischen Landeszentrale für politische Bildung soll dem Publikum ein Einblick in das Lagersystem Nordkoreas und die allgemeine Menschenrechtslage in dem abgeschotteten Staat gegeben werden.
 
Der Eintritt ist frei!
 
In Kooperation mit:
 
Mittwoch, 6. Juni 2018 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Haus auf der Grenze
Platz der deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Birgit Konrad
Organisation Gedenkstätte
Telefon (06651) 91 90 30
E-Mail: birgit.konrad@pointalpha.com