Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949–1989

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.

Knapp fünf Jahre lang hat der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin die einzelnen Todesfälle an der innerdeutschen Grenze untersucht und die Ergebnisse dieser Studie nun herausgegeben. Das Handbuch enthält die Biografien von 327 Todesopfern aus Ost und West, denen das DDR-Grenzregime zum Verhängnis wurde. Bei den Flüchtlingen, die erschossen wurden, durch Minen und Selbstschussanlagen ums Leben kamen oder in Grenzgewässern ertranken, handelte es sich überwiegend um junge Menschen, die sich bewusst für den lebensgefährlichen Weg in die Freiheit und gegen die SED-Diktatur entschieden hatten.

Der Politikwissenschaftler und Mitherausgeber Dr. Jochen Staadt wird Auskunft über das Forschungsprojekt geben, Auszüge aus der Studie vortragen und Schicksale von Opfern aus dem hessisch-thüringischen Grenzgebiet schildern.

Die Moderation des Abends übernimmt Franz-Josef Schlichting, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: service@pointalpha.com oder telefonisch an: 06651/919030.

Mittwoch, 23. August 2017 18:30 Uhr
Haus auf der Grenze
Platz der deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Birgit Konrad
Organisation Gedenkstätte
Telefon (06651) 91 90 30
E-Mail: birgit.konrad@pointalpha.com