Die „Hessians“ im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg – Junge Männer aus der Rhön im Dienst des britischen Königs

Abendvortrag mit dem Historiker Prof. Dr. Holger Th. Gräf
1775 bis 1783 kämpften die 13 amerikanischen Kolonien gegen die britische Kolonialmacht und für ihre Unabhängigkeit. Auf Seiten der Briten kämpften auch etwa 12.000 Soldaten aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel, die vom damaligen Landgraf Friedrich II. an die britische Krone vermietet wurden. Während die „ Hessians“ in der Gründungsgeschichte der Vereinigten Staaten eine prominente Rolle einnehmen, findet diese Episode in der deutschen Erinnerungslandschaft wenig Beachtung.  Oftmals handelte es sich um zwangsrekrutierte junge Männer aus den Dörfern und Städten der ehemaligen Landgrafschaft, die weite Teile des heutigen Nord- und Osthessens umspannte. Dabei fanden nicht wenige der verschickten Soldaten nach dem Krieg ihr persönliches Glück in der „neuen Welt“. 
Im Zuge der Abendveranstaltung soll die Rolle der „Hessians“ regional- und militärgeschichtlich beleuchtet und zudem ihr Einfluss auf das amerikanische Deutschlandbild diskutiert werden.
 
Der Eintritt ist frei!
 
 
 
In Kooperation mit:
Dienstag, 8. Mai 2018 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Haus auf der Grenze
Platz der deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Birgit Konrad
Organisation Gedenkstätte
Telefon (06651) 91 90 30
E-Mail: birgit.konrad@pointalpha.com