"Der unbequeme Dichter" – 40 Jahre Ausbürgerung Wolf Biermanns

In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Vor 40 Jahren, im November 1976, erfährt der Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann während einer Konzertreise in der Bundesrepublik von seiner Ausbürgerung aus der DDR – offiziell „wegen der groben Verletzung staatsbürgerlichen Pflichten“. Die Ausbürgerung Biermanns ist ein Schock für die Kunst- und Kulturschaffenden in der DDR, die sich nach dem Machtwechsel von Ulbricht zu Honecker zunächst größere Freiheiten und eine Öffnung der Gesellschaft erhofften.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren DDR-Bürgerrechtler, Künstler und Historiker über die Folgen der Biermann-Ausbürgerung. Gemeinsam werden sie auch der Frage nachgehen, ob Satire wirklich alles darf oder ob auch der Kunstfreiheit Grenzen gesetzt sind?

Donnerstag, 24. November 2016 18:30 Uhr
Haus auf der Grenze
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Wolf-Rüdiger Knoll
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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