"Der Kracher von Moskau" - Fußball zwischen Sport und Politik

Filmvorführung der 45-minütigen Dokumentation "Der Kracher von Moskau" und anschließende Diskussion mit dem Blogger und Fußballhistoriker Matthias Kneifl, dem Filmemacher Thomas Grimm und dem Historiker Dr. René Wiese.

(Bildrechte: mit freundlicher Genehmigung des Sportmuseums Berlin)

1955 herrscht Kalter Krieg zwischen Moskau und Bonn, auch zwischen Bonn und Ost-Berlin. Doch dann geschieht etwas Bemerkenswertes: Im Juni 1955 geht eine Einladung des sowjetischen Fußballverbandes an den DFB. Die bundesdeutsche Nationalelf, der amtierende Weltmeister soll in einer symbolträchtigen Sportveranstaltung in Moskau antreten. Und dies nur wenige Tage vor dem Kanzlerbesuch von Konrad Adenauer im Kreml. Kurz nach Bekanntwerden erheben Befürworter und Gegner ihre Stimmen. Selbst Adenauer ist nicht begeistert von der Annahme der Einladung durch den DFB. Der Film schildert ein besonderes Kapitel aus der deutsch-deutschen und deutsch-sowjetischen Beziehungsgeschichte im Kalten Krieg. Anhand bislang unbekannter Filmaufnahmen aus russischen und deutschen Archiven dokumentiert der Dokumentarfilm in beeindruckender Weise ein Stück Zeitgeschichte.

Der Eintritt ist frei, Voranmeldung ist nicht nötig.

In Kooperation mit:

Dienstag, 24. April 2018 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Haus auf der Grenze
Platz der deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Birgit Konrad
Organisation Gedenkstätte
Telefon (06651) 91 90 30
E-Mail: birgit.konrad@pointalpha.com