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Lieberknecht übergibt am Sonntag Point-Alpha-Preis 2013 an Lech Wałęsa / Würdigung des Aufstands am 17. Juni 1953


Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Quelle: Wikipedia

Gedenktag für Freiheit, Demokratie, Einheit und Frieden
Am Sonntag (16. Juni), dem Vortag zum 60. Jahrestag des ersten Volksaufstandes in der DDR, wird Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des Kuratoriums Deutsche Einheit in Rasdorf/Geisa den Point- Alpha- Preis 2013 an den früheren polnischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa übergeben. Der mit 25.000 Euro dotierte Point- Alpha- Preis wird für besondere Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europa vergeben. Im Jahr 2005 waren Helmut Kohl, Michael Gorbatschow und George Bush senior die Preisträger. Die Laudatio auf den diesjährigen Preisträger, Lech Wałęsa, hält der Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert.
In ihrer Rede wird die Ministerpräsidentin auch auf den 60. Jahrestag des Volksaufstandes der DDR eingehen: „Die Protestzüge des 17. Juni gehören zur Freiheitsgeschichte unseres vereinten Deutschlands. An diesem Tag gedenken wir der Opfer der Niederschlagung des Volksaufstandes. Wir erinnern an den Mut von mehr als einer Million Menschen die an mehr als 700 Orten in der damaligen DDR für Freiheit, Demokratie, Einheit und Frieden mutig gegen das SED- Regime aufgestanden sind. Es ist zu wünschen, dass dieses Gedenkjahr einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass der 17. Juni stärker ins Bewusstsein der Deutschen rückt, denn er hat noch nicht den Platz, der ihm in der deutschen Freiheits- und Demokratiegeschichte zukommen sollte“, so Lieberknecht.