Besucherservice

Der historische US-Beobachtungsstützpunkt erinnert an die Zeit, als hier im sogenannten „Fulda Gap“ jederzeit der Beginn eines Dritten Weltkriegs erwartet wurde und Point Alpha einer der wichtigsten Vorposten der NATO war. Nur einen Steinwurf vom Camp entfernt markieren der DDR-Grenzturm und die Rekonstruktion der Sperranlagen die Unmenschlichkeit der Grenze, die vierzig Jahre lang Deutschland, Europa und die Welt teilte.
Im "Haus auf der Grenze" sind die Mechanismen des Unterdrückungsapparates zu sehen, während eine multimediale Ausstellung die Erinnerung an die Friedliche Revolution bewahrt, die die SED-Diktatur beendete. Wenige Schritte entfernt ragen auf dem ehemaligen Todesstreifen die Stationen des „Wegs der Hoffnung“ auf. Die Skulpturenserie, die in Anlehnung an den biblischen Kreuzweg für die lange und leidvolle Vorgeschichte des gewaltlosen Umbruchs von 1989 steht, wurde am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit vollendet.

Bis zum 25.03.218 ist im Haus auf der Grenze die aktuelle Sonderausstellung "Haft / Diktatur / Revolution - Andreasstrasse unterwegs" zu sehen. Die Geschichte zweier Geschwister wird hierbei in Form eines lebhaften Comics erzählt, wodurch die SED-Diktatur, die Haft im Stasi-Gefängnis Erfurt und die friedlichen Revolution in Thüringen beleuchtet und damit die drei Schwerpunkte der Gedenkstätte Andreasstrasse in Erfurt vorgestellt werden.

Gedenkstätte Point Alpha
Platz der Deutschen Einheit 1
36419 Geisa

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