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Freya Klier besucht Gedenkstätte Point Alpha und Gymnasium in Kaltensundheim

veröffentlicht am 23.09.2015

Am Montag, den 21. September 2015, begrüßte die Point Alpha Stiftung gemeinsam mit dem Politischen Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung die DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier in der Gedenkstätte zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion unter dem Titel „Aufbruch in die Demokratie – Die gesellschaftlichen Entwicklungen zur Deutschen Einheit nach 25 Jahren Mauerfall“. In ihrem Vortrag betonte die Point-Alpha-Preisträgerin Freya Klier die Besonderheiten der gesellschaftlichen Herausforderungen und Umbrüche während und in den Jahren nach der Wiedervereinigung.

 

Im Anschluss diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam mit Frau Klier, welche Transformationsprozesse insbesondere das südliche Thüringen in den letzten 25 Jahren prägten. Zusammen mit den Podiumsteilnehmern Martin Henkel, Bürgermeister der Stadt Geisa, Doris Heim, Gewerbetreibende aus Geisa und Matthias Bott, Vertreter des Vereins Blaue Funken Geisa, unterstrich Frau Klier dabei die Besonderheiten der katholisch geprägten Region gegenüber anderen Gebieten in Thüringen und den neuen Ländern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christoph Witzel, dem leitenden Redakteur der Südthüringer Zeitung.
Am Morgen des 22. September sprach Freya Klier dann vor 50 Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse des Rhön-Gymnasiums in Kaltensundheim über ihre Zeit in der DDR, die von Unterdrückung, militärischem Drill und Polizeiwillkür geprägt war. Im Gespräch mit den angehenden Abiturienten machte Frau Klier eindrucksvoll deutlich, wie sehr die Repressionsmechanismen des SED-Regimes in das Leben der Bürger eingreifen und deren Biographien verändern konnten. Im Austausch mit den Jugendlichen betonte die profilierte Bürgerrechtlerin damit den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie und betonte die gesellschaftliche Relevanz von Demokratie und Toleranz.

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