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Lernort Point Alpha

Dienstag, 28. November 2017 - 12:00 bis Donnerstag, 30. November 2017 - 12:00
Seminarnummer:
2017II_AP013

Bitte beachten: Keine Anmeldung mehr möglich, da maximale Teilnehmeranzahl erreicht ist!

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildeten die transatlantischen Beziehungen stets eine tragende Säule in der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Im Kalten Krieg waren die USA zunächst Besatzungsmacht, entwickelten sich dann aber zum Partner und zur wichtigen Schutzmacht in der NATO. Mit ihrem militärischen Engagement garantierten die USA den Bestand der Bundesrepublik. Einen Höhepunkt bildeten die Jahre 1989/90, als die Vereinigten Staaten maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung beteiligt waren. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts wurde das deutsch-amerikanische Verhältnis deutlich ambivalenter. Kriegseinsätze der USA wurden und werden in der bundesdeutschen Öffentlichkeit teilweise äußerst kritisch bewertet. Seit dem Amtsantritt Donald Trumps als US-Präsident ist der transatlantische Dialog zudem durch Forderungen nach einem stärkeren sicherheitspolitischen Engagement geprägt.

 

Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des Seminars die bilateralen Beziehungen zwischen Berlin und Washington seit 1945 unter außen-, europa- und sicherheitspolitischen Aspekten diskutiert werden. Im Rahmen von Fachvorträgen, Grenzwanderungen, Gruppendiskussionen und Führungen werden zudem die gemeinsamen gegenwärtigen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen mit den Seminarteilnehmenden und den Referenten diskutiert.

AnhangGröße
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Kosten
DZ
100.00€
EZ
130.00€