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"Lernort Point Alpha" - die deutsch-amerikanischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart

Dienstag, 10. Oktober 2017 - 12:30 bis Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 12:00
Seminarnummer:
2017II_ AP011
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildeten die transatlantischen Beziehungen stets eine tragende Säule in der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Im Kalten Krieg waren die USA auf der einen Seite Besatzungsmacht, auf der anderen Seite aber auch Partner und Schutzmacht in der NATO. Mit ihrem militärischen Engagement garantierten die USA den Bestand der Bundesrepublik. Einen Höhepunkt bildeten die Jahre 1989/90, als die Vereinigten Staaten maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung beteiligt waren. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts wurde das deutsch-amerikanische Verhältnis deutlich ambivalenter. Kriegseinsätze der USA wurden und werden in der bundesdeutschen Öffentlichkeit teilweise äußerst kritisch bewertet. Seit dem Amtsantritt Donald Trumps als US-Präsident ist der transatlantische Dialog zudem durch Forderungen nach einem stärkeren sicherheitspolitischen Engagement geprägt.

Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des Seminars die bilateralen Beziehungen zwischen Berlin und Washington seit 1945 unter außen-, europa- und sicherheitspolitischen Aspekten diskutiert werden. Im Rahmen von Fachvorträgen, Rollenspielen , Gruppendiskussionen und Führungen werden zudem die gemeinsamen gegenwärtigen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen mit den Seminarteilnehmenden und den Referenten diskutiert.

Die Maßnahme zielt auf die Weiterbildung von MultiplikatorInnen der politischen Bildung, insbesondere auf VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen mit sicherheits-politischer Ausrichtung sowie allgemein politisch Interessierte. 

Kosten
DZ
100.00€
EZ
130.00€