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Freiheit oder Sicherheit? Demokratie zwischen Überwachung und Eigenverantwortung

Donnerstag, 25. Januar 2018 - 14:00 bis Freitag, 26. Januar 2018 - 13:00
Seminarnummer:
2018I_DD01

Sicherheit impliziert das „Geschützt sein vor Gefahren“. Schwerste Gewalttaten im öffentlichen Raum und terroristische Bedrohungen haben jüngst wieder eine Debatte über die „innere Sicherheit“ in der Bundesrepublik angestoßen. Reflexhaft werden Forderungen nach mehr Überwachung und stärkerer Kontrolle laut. Vorratsdatenspeicherung, Ganzkörper-Scanner, Übermittlung von Flugpassagier-Daten und die Online-Durchsuchung: Die Reaktionen auf die Bedrohung durch Gewalttäter und Terroristen sind vielfältig – auf nationaler wie auf internationaler Ebene. In ein Spannungsverhältnis treten Forderungen nach mehr Sicherheitsmaßnahmen dann, wenn in Freiheitsrechte eingegriffen wird. Welche Maßnahmen sind noch verhältnismäßig, welche überzogen?  Wie war es für Menschen dem Überwachungsapparat des SED-Regimes ausgeliefert zu sein? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars bekommen Gelegenheit mit Sicherheitsexperten, Politikern und Wissenschaftlern zusammen über das richtige Verhältnis von „Freiheit“ und „Sicherheit“ zu diskutieren. Im Zuge einer Filmvorführung mit Zeitzeugengespräch wird außerdem der Blick in die Geschichte des DDR-Überwachungsapparats gewagt.

 

AnhangGröße
Tagungsprogramm1.13 MB
Kosten
DZ
63.00€
EZ
73.00€
ohne Übernachtung
40.00€