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70 Jahre Luftbrücke

Mittwoch, 23. Mai 2018 - 14:00 bis Donnerstag, 24. Mai 2018 - 16:30
Seminarnummer:
2018I_DD04

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin das gleiche Schicksal zuteil, wie dem Rest des ehemaligen Deutschen Reiches (wie im Übrigen auch Österreich und Wien): Die alliierten Mächte USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion teilten das Land in vier Besatzungszonen auf. In der ehemaligen Reichshauptstadt Berlin sprach man von Sektoren. Schnell traten jedoch Unterschiede zwischen den ehemaligen Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition zutage. Als 1948 in den westlichen Besatzungszonen und den drei West-Sektoren Berlins die Währungsreform durchgeführt werden sollte, sperrte die Sowjetunion aus Protest alle Zugangswege nach West-Berlin. Um die Bevölkerung West-Berlins trotz der sowjetischen Blockade versorgen zu können, richteten das amerikanische und britische Militär eine Luftbrücke ein. „Operation Vittles“, wie die Luftbrücke im Sprachgebrauch des Militärs genannt wurde, dauerte fast ein Jahr lang an. Die „Rosinenbomber“ wurden zu einem Zeichen westlicher Entschlossenheit und trugen zur Entwicklung der deutsch-amerikanischen Freundschaft nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bei. Das Seminar gibt anhand von Fachvorträgen und einer Schwerpunktführung in der Gedenkstätte Einblicke in die Frühphase des Kalten Krieges. Anhand wichtiger Weichenstellungen, wie der Währungsreform, soll darüber hinaus die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen thematisiert werden.

In Kooperation mit:

Kosten
DZ
60.00€
EZ
70.00€
ohne Übernachtung
50.00€