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Krisenregion MENA - eine Herausforderung für die internationale Sicherheit?

Montag, 11. Dezember 2017 - 12:30 bis Mittwoch, 13. Dezember 2017 - 13:00
Seminarnummer:
2017II_AP022

Unter die Abkürzung „MENA“ werden im Bereich der Politikwissenschaft die Staaten des Mittleren Ostens und Nordafrikas subsummiert. Ursprünglich charakterisiert durch autoritäre Regime, die im Zuge der Dekolonisierung an die Macht gekommen waren, sind einzelne Staaten im Zuge des Arabischen Frühlings in eine Phase der Instabilität abgeglitten oder bereits zerfallen. Der Krieg in Syrien, das Aufkommen des „Islamischen Staates“ und die damit verbundene Flüchtlingsproblematik, machen die Region zu einem sicherheitspolitischen Problem für die EU-Staaten, die sich zunehmend selbst durch die Konflikte betroffen fühlen und zu einem Spielfeld verschiedener internationaler Akteure, die jeweils eigene Interessen verfolgen.

Viele der aktuell besonders verfahrenen Konfliktlinien haben eine Vorgeschichte, die weiter in der Geschichte zurückliegen und erst durch das Ende der bipolaren Blockkonfrontation und die zunehmende Globalisierung wieder aufgebrochen sind. Im Rahmen von Fachvorträgen, Gruppendiskussionen und einer Schwerpunktführung werden die außen- und sicherheitspolitischen Folgen eines weiteren Abgleitens der Region in Staatszerfall und Kriege mit den Seminarteilnehmenden und den Referenten diskutiert. Ebenfalls sollen Chancen und Probleme zivil-militärischer Stabilisierungseinsätze und gemeinsame Handlungsoptionen der EU-Staaten im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik behandelt werden

Die Maßnahme zielt auf die Weiterbildung von MultiplikatorInnen der politischen Bildung, insbesondere auf VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen mit sicherheits-politischer Ausrichtung sowie allgemein politisch Interessierte. 

AnhangGröße
programm_krisenregion_mena.pdf237.5 KB
Kosten
DZ
100.00€
EZ
130.00€