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Strukturwandel im ländlichen Raum Beispiele aus Thüringen und Hessen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Montag, 4. September 2017 - 10:05 bis Freitag, 8. September 2017 - 10:05
Seminarnummer:
2017I_DD02 oder TNL-BU 25/2017
Die innerdeutsche Grenze trennte über vierzig Jahre Ost und West voneinander. Seit der Wiedervereinigung 1990 wächst zusammen, was zusammen gehört. Aber ist das wirklich so? Wie sehen die Entwicklungen gerade im ländlichen Raum links und rechts der ehemaligen Grenze aus? Nach Wegfall der Zonenrandförderung und Aufbau Ost sind die Ausgangssituationen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich.

Wir wollen uns beispielhaft an der hessisch-thüringischen Grenze in der Rhön ein Bild von den Entwicklungen in den letzten 27 Jahren machen und die aktuellen Prozesse beobachten.  

Ausgehend von der deutschen Teilung werden wir uns mit der  Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze rund um  Point Alpha, einer Gedenkstätte des Kalten Krieges, und der deutschen Teilung, beschäftigen.

Darauf aufbauend spielen Themen wie der demographische Wandel, wirtschaftliche und politische Entwicklungen in der nördlichen Rhön eine zentrale Rolle. Dazu wollen wir mit kommunalpolitischen Entscheidungsträgern sprechen, Betriebe beiderseits der Grenze besichtigen und die Bedeutung des Biosphärenreservats für die Region beleuchten.

Wir werden in der Region unterwegs sein, um mit Menschen zu sprechen, die hier leben und arbeiten. Auch ein Gespräch mit einer Zeitzeugin ist geplant, die als Kind im DDR-Sperrgebiet nahe der Grenze aufgewachsen ist und immer noch in der Region lebt.

Kosten
DZ
360.00€