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Abendvortrag: Der Kalte Krieg im Äther - ein Zeitzeugenbericht von Joachim Jauer

veröffentlicht am 14.02.2018

Am 21. Februar 2018, um 19:30 Uhr, spricht der Journalist und ehemalige Leiter des ZDF-Büros in der DDR im Gangolfisaal des Geisaer Schlosses über seine Erfahrungen als Journalist im Kalten Krieg. Der öffentliche Abendvortrag von Jauer ist Bestandteil des Seminares „Propaganda im Kalten Krieg“, welches die Point Alpha Akademie gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) vom 21. Februar bis 22. Februar ausrichtet.

Am 05. Februar 2018 war das Verschwinden der Berliner Mauer genauso lange her, wie ihre Standzeit. Joachim Jauer hat die Mauer und die Teilung Deutschlands als Journalist bis zur Wiedervereinigung begleitet. Als junger Mitarbeiter des Rundfunks im amerikanischen Sektor (RIAS) berichtete er aus Berlin (West) und produzierte später das RIAS-Morgenmagazin „Was gibt’s Neues – Aktuelles und Musik in Berlin“, welches sich speziell an die Menschen in der DDR richtete.

Später arbeitete Jauer als ZDF-Korrespondent in der DDR und leitete von 1978 bis 1982 das dortige Büro des Zweiten Deutschen Fernsehens. Als Sonderkorrespondent für Mittel- und Osteuropa begleitete er von 1987 bis 1990 die Umbrüche im gesamten ehemaligen Ostblock und war am Abend des 03. Oktober 1990 Moderator der ZDF-Sendung „Kennzeichen D“. Jauer war im Zuge seiner Tätigkeit regelmäßig „Grenzgänger“, der aus einem reichen Erfahrungsschatz von beiden Seiten des Eisernen Vorhangs berichten kann.

Die Point Alpha Akademie und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung freuen sich sehr, mit Joachim Jauer einen einzigartigen Zeitzeugen und Autor der Sachbücher „Urbi et Gorbi“ und „Kennzeichen D – Friedliche Umwege zur deutschen Einheit“präsentieren zu können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Anmeldungen sind unter 036967 – 59 64 271 oder über akademie@pointalpha.com möglich.

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