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27.04. Last Border Patrol: Deutsch-amerikanischer Schülerbegegnungstag

veröffentlicht am 23.04.2018
Anlässlich des 28. Jahrestages der letzten Grenzpatrouille der US-Streitkräfte findet am Freitag, den 27. April 2018, in der Gedenkstätte Point Alpha ein deutsch-amerikanischer Schülerbegegnungstag statt. Hessische und thüringische Schülerinnen und Schüler können am historischen Ort Einblicke in die Welt des Kalten Krieges und der deutschen Teilung gewinnen.
Das Department of Defense Education Activity (DODEA) in Wiesbaden wird um 10 Uhr im US-Camp mit einem traditionellen Fahnenzeremoniell den Festakt eröffnen.
Diesen Auftakt zur Veranstaltung, der sogenannten „Retreat Ceremony“, welche von den amerikanischen Schülern unter der Leitung von Colonel Darryl Hensley durchgeführt wird, begleiten etliche Ehrengäste der amerikanischen Streitkräfte, des amerikanischen Generalkonsulates und der Landeskommandos aus Hessen und Thüringen. 
Im Rahmen von Führungen und in Gesprächen mit amerikanischen Veteranen und Zeitzeugen aus der Region, erfahren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, welche Einzelschicksale mit der Grenze verbunden waren und wie der Dienst im US-Camp Point Alpha zur Zeit des Kalten Krieges aussah.
Unter dem Motto „Strengthening the bonds-friendship between the United States of America and the Federal Republic of Germany“, diskutieren die Schülerinnen und Schüler den Wert der Freundschaft und was es bedeutet Freundschaften zu festigen und zu erhalten. Diese Fragestellungen tangiert auch die im Herbst 2017 neu eröffnete Dauerausstellung „Everyday Life“ , bezogen auf das deutsch-amerikanische Verhältnis.
Gerade bezogen auf die gegenwärtigen Misstöne im Bezug auf die  Handelsbeziehungen und die  Sicherheitspolitik sei es nach Meinung der Stiftungsdirektorin notwendig mit jungen Menschen, welche die Bedrohungen des kalten Krieges nicht erlebt haben, gemeinsam über die originäre deutsch-amerikanische Freundschaft zu sprechen.

 

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